Unsere Pfarrei - Geschichte Chronik bis 1945Erste katholische Gottesdienste in Fürberg
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| Gemeindemitglieder vor der Kirchenbaracke 1945 |
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Zu der 1922 selbständig gewordenen Pfarrei St. Heinrich in Fürth gehörten die Vororte Dambach, Ober- und Unterfürberg sowie die neuen Wohngebiete der heutigen Westvorstadt und einer Beamtensiedlung an der Alten Veste. Der Kirchenbesuch bedeutete langen Fußweg infolge noch nicht existenter Motorisierung oder Busverbindung zur Südstadt. Am 6. Januar 1937 hielt der mit dem Religionsunterricht in der Dambacher Schule betraute Kaplan Konrad Nicol für die wenigen hier ansässigen Katholiken in der Gaststätte „Waldlust“ in Oberfürberg eine – möglicherweise erste – Zusammenkunft ab, bei der 38 Personen anwesend waren. Von 1943 an wurden regelmäßig Sonntagsandachten in Privatwohnungen oder Wirtsstuben der „Waldlust“ und der „Waldgaststätte Forsthaus“ abgehalten, die Gesänge von einem transportablen Harmonium begleitet. Inmitten einer evangelischen Bevölkerungsmehrheit lebten in weitem Umkreis nur etwa 25 katholische Familien. 1944 gelang Kaplan Nicol, trotz kriegsbedingten Mangels an allen Artikeln des täglichen Bedarfs, der Ankauf einer ausgedienten Kirchweih-Heringsbude, die zur Notkapelle umfunktioniert wurde. Aufgestellt auf einem Grundstück des evangelischen Landwirtes Friedrich Schmotzer, welcher der neu entstehenden katholischen Gemeinde durch Großzügigkeit wichtige Dienste erwies. Frühes Vorzeichen für später sich entwickelnde ökumenische Gemeinsamkeit! Am 15. Oktober 1944 konnte das primitiv ausgestattete, nur 4 x 5 Meter große, wenig über zwei Meter hohe Holzgebäude eingeweiht werden. Am 10. Dezember 1944 zelebrierte Kaplan Nicol darin erstmals eine Sonntagsmesse, an der künftig bis zu 80 Personen teilnahmen. Viele dort abgehaltene Rosenkranz- oder Maiandachten fanden nur unter Leitung einer Laienvorbeterin statt. Die erste Friedensweihnacht am Heiligenabend 1945 feierte man dort beim Schein einer Petroleumlampe und festlichem Kerzenlicht in einer mitternächtlichen Christmette. zu Chronik 1946 – 1987 =>
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